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Diamond Cut - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Dieser Abschnitt führt die am häufigsten gestellten Fragen neuer Nutzer der Diamond Cut Software und die entsprechenden Antworten auf.
Ich bin nicht in der Lage mit meiner Diamond Cut Software eine Aufnahme zu machen. Was ist zu tun?
Wenn Sie die Aufnahmetaste drücken und die Aussteuerungsanzeige zeigt keinerlei Ausschläge, dann überprüfen Sie die folgenden Punkte:
- Stellen Sie sicher, daß Ihre Audioquelle (Plattenspieler, CD, Cassettendeck, DAT, usw.) am korrekten Eingang Ihrer Soundkarte angeschlossen ist. Dies wird in den meisten Fällen der LINE oder AUX Eingang sein.
- Klicken Sie in der Systemsteuerung auf das Multimedia Symbol. Stellen Sie sicher, daß die richtige Audiokarte als Aufnahmemedium selektiert ist und daß der Aufnahmepegel nicht auf Null steht.
- Stellen Sie sicher, daß Sie bei dieser Gelegenheit die Funktion "Lautstärkeregelung in der Taskleiste anzeigen" aktivieren, falls das noch nicht der Fall ist.
- Die meisten Soundkarten plazieren in Windows 98SE/ME/2000/XP/Vista ein Lautsprechersymbol in der Taskleiste. Klicken Sie auf das Lautsprechersymbol, um das Kontrollfeld für die Pegeleinstellung aufzurufen. Zunächst wird der Wiedergabe-Mischer angezeigt. Er ist verantwortlich für die Wiedergabelautstärke aller Signale, die aus Ihrem PC heraus abgespielt werden. Unter Optionen/Eigenschaften wählen Sie nun den Aufnahme-Mischer aus. Selektieren Sie den richtigen Aufnahmeregler. Stellen Sie sicher, daß der passende Eingang aktiviert ist. Manchmal sind die LINE oder AUX Eingänge standardmäßig deaktiviert.
In der neuen Diamond Cut 7 Software können Sie den Windows Aufnahmemischer bequem direkt aus dem Aufnahmedialog heraus aufrufen.
Wie kontrolliere ich den Aufnahmepegel des Audiosignals?
Die meisten Soundkarten plazieren in Windows 98SE/ME/2000/XP/Vista ein Lautsprechersymbol in der Taskleiste. Klicken Sie auf das Lautsprechersymbol, um das Kontrollfeld für die Pegeleinstellung aufzurufen. Zunächst wird der Wiedergabe-Mischer angezeigt. Er ist verantwortlich für die Wiedergabelautstärke aller Signale, die aus Ihrem PC heraus abgespielt werden. Unter Optionen/Eigenschaften wählen Sie nun den Aufnahme-Mischer aus. Selektieren Sie den richtigen Aufnahmeregler. Stellen Sie sicher, daß der passende Eingang aktiviert ist. Manchmal sind die LINE oder AUX Eingänge standardmäßig deaktiviert.
In der neuen Diamond Cut 7 Software können Sie den Windows Aufnahmemischer bequem direkt aus dem Aufnahmedialog heraus aufrufen.
Warum neigt das Audio im Preview Modus zum Stottern?
Alle Filter in Diamond Cut benötigen ausreichende Prozessorkapazität. Ist Ihr Computer nicht in der Lage mit dem Audiostrom Schritt zu halten, wird der Vorschau Modus in kurzen Abständen stoppen und starten, was sich wie Stottern anhört.
Dieser Effekt kann reduziert oder eliminiert werden durch die Erhöhung der Anzahl der Vorschau Puffer im Preferences Dialog. Jeder Vorschau Puffer erfordert etwa 10 ms Pre-Prozessing bevor das Vorschau Playback beginnen kann. Die Erhöhung der Vorschau Puffer auf 50 wird etwa 5 Sekunden sauberes (nicht-stotterndes) Audio zur Folge haben.
Aber selbst wenn im Vorschau Modus ein gelegentliches Stottern zu verzeichnen ist, so wird die anschließende Berechnung ein völlig unterbrechungsfreies Ergebnis liefern.
Mein System stottert im Preview Modus. Was ist zu tun?
Benutzen Sie einen Pentium/AMD mit 200 MHz oder schneller, sollten fast alle Filter der Software in Echtzeit laufen. (Das Stereo Continuous Noise Filter ist der langsamste Algorithmus, und das Impulse Filter kann bei extremen Einstellungen auf jedem Computer stottern).
Wenn Sie dennoch ein Stottern bemerken, versuchen Sie die Anzahl der Vorschau Puffer zu erhöhen. Die Einstellungen für die Vorschau Puffer finden sich in Preferences (im Edit Menü). Stellen Sie außerdem sicher, daß nicht zur selben Zeit wie Diamond Cut weitere Programme laufen. Andere Programme könnten die CPU belasten, auch wenn sie noch so unscheinbar sind.
Aber selbst wenn im Vorschau Modus ein gelegentliches Stottern zu verzeichnen ist, so wird die anschließende Berechnung ein völlig unterbrechungsfreies Ergebnis liefern.
Wie vermeide ich Audioaussetzer während der Aufnahme oder des Abspielens?
Stellen Sie sicher, daß Sie alle folgenden Punkte beachtet haben:
- Benutzen Sie die neuesten Treiber für Ihre Soundkarte. Diese erhalten Sie normalerweise beim Hersteller oder von der Website von Microsoft.
- Stellen Sie sicher, daß der Bildschirmschoner und alle anderen Power Management Funktionen sich nicht während des Aufnehmens oder Abspielens einschalten. Standardmäßig hat der Bildschirmschoner ein Timeout von einer Minute, so daß nach einer Minute ohne Eingabe über das Keyboard oder die Maus sich der Bildschirmschoner einschaltet. Dies kann bereits zu Unterbrechungen von Audiodateien bei Aufnahme oder Abspielen führen.
- Schalten Sie alle Stromsparfunktionen aus oder setzen Sie deren Timing auf eine längere Zeit als das längste Musikstück, das Sie aufnehmen oder abspielen wollen.
- Stellen Sie sicher, daß nichts in Autostart eingetragen ist. Sehen Sie unter Windows Start: Programme: Autostart nach und entfernen Sie ggfs. alle Programme, die während der Aufnahme laufen könnten. Ein häufiger Übeltäter ist die Schnellsuch-Funktion von Microsoft. Sie durchsucht periodisch die Festplatte und wird mit allen Microsoft Office Produkten installiert.
- Wenn Sie am Verzweifeln sind, versuchen Sie den virtuellen Speicher in der Windows-Systemsteuerung abzuschalten. Dies wird für unerfahrene Benutzer allerdings nicht empfohlen, da es die Leistungsfähigkeit Ihres Computers beeinträchtigen kann.
Ich habe Probleme mit meiner digitalen Audiokarte. Was mache ich falsch?
Die meisten digitalen Audiokarten installieren ein eigenes Dienstprogramm neben den erforderlichen Treibern. In den meisten Fällen erhalten Sie hier eine Statusanzeige ob ein korrektes Digitalsignal anliegt.
- Stellen Sie hier die gewünschten Ein- und Ausgänge und möglicherweise das Datenformat ein.
- Digitalkarte und Software müssen auf die gleiche Abtastrate eingestellt sein.
- Beim AES/EBU-Protokoll besteht die Möglichkeit eine Aufnahme durch Setzen des Copy Protection Bits zu verhindern. Dieses sog. Statusbit können Sie meist in einem weiteren Untermenü überprüfen und seine Wirkung abschalten.
Wird die Vergrößerung des RAM-Speicher meines Computers die Diamond Cut Software schneller laufen lassen?
Die Diamond Cut Software benötigt keinen großen RAM-Speicher. Wenn Ihr Computer 64 Mbyte RAM besitzt, wird weiterer Speicher das Programm nicht wesentlich beschleunigen. Die Software benutzt hauptsächlich die Festplatte, so daß die Geschwindigkeit der Festplatte und des Prozessors einen größeren Effekt haben als mehr RAM.
Beschleunigt ein Pentium Prozessor mit MMX das Programm?
Nein. Während ein höherer Prozessortakt hilfreich ist, beschleunigt die MMX Technologie hauptsächlich Festkomma-Operationen. Die Diamond Cut Software führt alle Prozesse jedoch mit Fließkomma-Operationen durch, die von MMX nicht berührt sind.
Ich möchte ein für die Software optimiertes System kaufen. Welches System gibt mir die höchste Leistungsfähigkeit für alle in der Diamond Cut Software vorhandenen Filter, Effekte und Editingfunktionen?
Kaufen Sie den schnellsten verfügbaren Computer. Vergleichen Sie die verfügbaren Benchmarks des mathematischen Coprozessors und wählen Sie denjenigen, der am schnellsten ist. Installieren Sie die Diamond Cut Software auf einer von den Audiodateien getrennten Festplatte. Nach Möglichkeit sollten Sie für die Audiodaten schnelle SATA oder IDE Festplatten verwenden. Wählen Sie die Platten nach der schnellsten Zugriffszeit aus. Schließlich beenden Sie alle überflüssigen Programme, die im Hintergrund laufen.
Spielt die Reihenfolge, in der ich Nebengeräusche bearbeite, eine Rolle?
Ja. Entfernen Sie zuerst Knack- und Popgeräusche mit dem Impulse Noise Filter, bevor Sie die Aufnahme entweder mit dem Continuous Noise Filter oder dem Dynamic Noise Filter entrauschen. Niemals sollten Sie die Bandbreite eines Audio Signals reduzieren, bevor Sie nicht das Impulse Noise Filter eingesetzt haben (dies gilt sowohl für die analoge Seite Ihres Signalwegs als auch für die digitale Seite).
Ich besitze eine Schallplatte, die einen großen Kratzer von der Mitte nach außen hat. Wie eliminiere ich den lauten Knackser, der bei jeder Umdrehung der Platte zu hören ist?
Sie sollten versuchen, das Impulse Noise Filter auf die folgende Art und Weise zu verwenden. Setzen Sie Tracking Control auf seinen minimalen Wert. Setzen Sie den Schwellwert auf seinen maximalen Wert. Setzen Sie Samples auf ungefähr 5. Während Sie im Vorschau Modus sind, senken Sie den Schwellwert langsam so lange ab, bis der Zähler für die Knackser sich bei jedem Knacken erhöht.
Erhöhen Sie den Wert für den Schwellwert nicht weiter als notwendig. Als nächstes erhöhen Sie die Samples Einstellung so lange, bis die Knackser nicht mehr hörbar sind. Diese Technik ist auch sehr hilfreich, um die Knackser einer gebrochenen 78er Schellackplatte loszuwerden. Es ist sogar möglich eine zerbrochene 78er zu nehmen, diese wieder zusammenzukleben und nach der Übertragung in den Rechner die Knackser an der Bruchstelle auf die gerade beschriebene Weise zu entfernen.
Ich habe eine Vinyl LP, die sehr viele Störgeräusche enthält und nach der Bearbeitung immer noch viele Knackser enthält. Was kann ich tun?
Versuchen Sie das Impulsfilter zweimal oder öfter anzuwenden. Zunächst setzen Sie das Filter mit der Tracking Control Einstellung auf Null und regeln die Threshold Control Einstellung so, daß die schlimmsten Knackser entfernt werden. Nachdem dieser Filterdurchgang erledigt ist, machen Sie die Destination zur Source und lassen das Filter nochmals laufen, diesmal allerdings mit Threshold auf 1 gesetzt und Tracking Control so, daß auch die leiseren Knackser entfernt werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, die File Reverse Funktion zu verwenden und dann das Signal durch das Impulse Noise Filter laufen zu lassen. Ist dies geschehen, kehren Sie die Datei wieder um.
Wie erzeuge ich eine simulierte Stereo Wavedatei aus einer monophonen Aufnahme?
Beginnen Sie mit einer monophonen Wavedatei, die bereits von unerwünschten Geräuschen befreit wurde und konvertieren Sie sie in Stereo mit Hilfe des File Conversion Filters. Einige Stereoeffekte können erzielt werden, wenn Sie ein geringes Time Offset hinzufügen. Als nächstes machen Sie Destination zur Source, um eine neue Quelldatei zu erhalten. Benutzen Sie den Halleffekt mit einem kleinen oder mittleren Raum, einer geringen Abklingzeit und ersten Reflexionen von nahezu Null.
Ich habe eine übersteuerte analoge Bandaufnahme, die verzerrt ist. Ist es möglich den verzerrten Klang weicher zu machen, um den rauhen Klang zu reduzieren?
Übersteuerungs-Verzerrungen können manchmal durch den Einsatz des Impulse Noise Filters reduziert werden. Befindet sich die Übersteuerung an den Spitzen der Wellenform, setzen Sie Tracking Control auf seinen minimalen und Threshold auf seinen maximalen Wert. Markieren Sie einen Bereich der Aufnahme, der sowohl verzerrtes als auch unverzerrtes Material enthält. Im Preview Modus mit eingeschalteter Accuracy Optimization stellen Sie Threshold so ein, daß die Verzerrungen reduziert werden. In manchen Fällen ist es notwendig die Reverse NAB Kurve einzusetzen, bevor Sie die beschriebenen Schritte durchführen. Nachdem die Verzerrungen mit Hilfe des Impulsfilters reduziert wurden, ist es notwendig die NAB Kurve einzusetzen, um die Equalisation der Aufnahme nochmals zu korrigieren. Diese beiden Kurven finden Sie in der Liste für die Grundeinstellungen unter Paragraphic Equalizer Filter. Der Grund für diese beiden Schritte ist, daß die Bandübersättigung im Bereich des Übergangs zwischen Band und Tonkopf entsteht. Die resultierende Übersteuerung wird dann beim Abspielen durch die NAB-Schaltung in der Phase gedreht. Die Benutzung der Reverse NAB Kurve plaziert nun die Verzerrung in der Nähe des Wellenformmaximums.